... sterben Amerikaner... und einige ermorden andere. Hier in Deutschland scheinen zumindest einige Deutsche die Bedeutung des Worts "Menschlichkeit" vergessen zu haben. Oder warum sonst könnten sie ernsthaft vorschlagen, nicht zu helfen?
Als der Tsunami Südostasien getroffen hat, wurden keine Stimmen laut, daß die Regierungen der betroffenen Länder ja selbst schuld seien, weil sie keine Gegenmaßnahmen getroffen hätten. Es kam auch niemand auf die Idee, Hilfe zu verweigern, weil man ja auch nie Hilfe aus Südostasien bekommen habe. Erst recht gab es keine Stimmen, daß man diesem oder jenem Land nicht helfen wolle, weil es von einem rechten Stinkstiefel regiert werde.
Aber jetzt wird solcher Müll bezogen auf die USA verbreitet. Wild gemischt mit "Mir tun ja die Leute schon leid.", "Die Amis sind ja blöd - sonst hätten sie nicht diesen Präsidenten.", "Sie hätten es besser wissen müssen ins New Orleans - war doch klar, daß das passieren würde."
Ja, Amerika ist kein armes Land. Aber die Engpässe und Probleme jetzt zeigen, daß die Amerikaner nicht allmächtig sind. Man mag es ihnen als Naivität ankreiden, daß sie sich ab und zu mächtig mächtig fühlen und dementsprechend mächtig ungeschickt durch die Weltgeschichte watscheln. Sie erwecken oft einen sehr arroganten Eindruck. Ihnen deswegen oder wegen ihres Präsidenten Hilfe zu verweigern ist aber nicht fair.
Denn in der gleichen Naivität und Betroffenheit helfen sie auch anderen, wenn ein Unglück geschieht. Nach dem Tsunami haben sie tief in ihre Geldbörsen gegriffen und gespendet. Und das waren sicherlich nicht nur die reichen Amerikaner, sondern auf die 13 Millionen Amerikaner die als arm gelten...
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