17.05.2006

"Krieg ist immer ..."

... sagte schon Charley's Vater.

Das scheint bekanntermaßen das Motto der amerikanischen Regierung und bei der Mehrheit der Amerikaner eine gute Rechtfertigung für allumfassende Spitzelei zu sein.

Neuerdings beginnen nun auch die Japaner dieses Verhalten zu kopieren. Wer nach Japan will, wird fotografiert, vermessen und darf Händchen geben (für Fingerabdrücke natürlich).

Konnichi-waT soll denn dat nu??? Die Japaner haben wohl zu viel Geld ...

Und in Deutschland wird schon die Hamburger Reeperbahn rund um die Uhr beobachtet (http://www.telepolis.de/r4/artikel/22/22689/1.html). Haben wir vielleicht irgendwann das Glück, daß Deutschland komplett mit Kameras ausgestattet wird?
Dann könnten wir endlich auch die privatesten Momente mit der ganzen Welt teilen!

Am Ende stünde dann die Privatisierung von Innenministerium, Verteidigungsministerium und der zugehörigen Geheimdienste. Der Innenminister könnte dann als Vorstand der "Big Brother Germany AG" (BBG AG) PayTV-Geld für die Sicherheit Deutschlands verdienen und läge dem Finanzminister nicht mehr auf der Tasche.

Schade, daß wir das im "Zu Gast bei Freunden"-Jahr noch nicht hinbekommen haben. Wenigstens hätte man die WM-Tickets mit bombensicheren Peilsendern ausstatten können, um jeden der tausenden potentiellen Terroristen jederzeit zu lokalisieren.

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